Anna Molga, Gaby Höhne
„Voodoo“ – Kunst & Animation

Vernissage am 10. Oktober 2011 um 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 10.10. - 30.10.2011
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10.00 bis 18.00

Laudatio – Agnieszka Bulak, Kunsthistorikerin



voodoo Anna Molga, Malerin, Illustratorin und Bühnenbildnerin ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Ihre Arbeiten strotzen vor Lebendigkeit, Freude und sarkastischem Optimismus. Sie studierte an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Danzig und Posen. In der Malerei und in den Zeichnungen bevorzugt sie kleine Formen, die in präziser, konzentrierter Arbeit entstehen. Märchenhafte, poetische, surreale Themen ähneln eher Träumen als dem realen Leben. Bei ihren Bühnenbildern wählt sie gerne schlichte Formen, die jedoch sehr ausdrucksvoll sind und die Schauspieler in den Mittelpunkt stellen. Sie arbeitet mit Stadt-, Musik- und Off-Theatern sowie mit der Opera Bałtycka zusammen. Bei der Ausstellung focusSZYMBORSKA in der Inselgalerie im Jahr 2005 präsentierte sie ihre Grafiken zum ersten Mal in Berlin. 2009 hat sie ein Kochbuch mit dem viel sagenden Titel „Ratschläge einer Rabenmutter” herausgegeben, das ihrem Sohn gewidmet ist, der sein Erwachsenenleben beginnt. Die für Molga charakteristischen Illustrationen wechseln sich mit amüsanten, jedoch sehr praktischen Ratschlägen ab, die den jungen Leser dazu inspirieren möchten, der Versuchung einer mühelosen, jedoch ungesunden Fast-Food-Ernährung standzuhalten und stattdessen selbständig und mutig in der Küche zu experimentieren. In der Galerie Beletage präsentiert die Künstlerin ihre neuesten Arbeiten.

Gabriele Höhne – Grafikdesignerin und Illustratorin mit Sinn für schwarzen Humor. Studierte visuelle Kommunikation an FH Düsseldorf und Animation am Kent Institute of Art and Design in Maidstone, UK. Arbeitet als freelancer für diverse deutsche Agenturen im Bereich Illustration und Online, u.a. Faupel Communications, Düsseldorf, antwerpes & partner ag, Köln und zweimaleins, Berlin.

Beider Künstlerinnen arbeiten erstmals gemeinsam.


Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.